Die Wespen mussten dem Menschen weichen

Vor Jahren fand ich ein leeres Wespennest. Ich bewahrte es auf, weil ich etwas aus dem wunderschönen Papier machen wollte. Beim Thema „Verflechtungen“ fand ich es wieder.


Meine Recherche im Internet wurde für mich zum Kulturschock: 

Bei der Suche nach Bildern von Wespen fand ich einen Panzer Namens „Wespe“!

Unter dem Suchbegriff „Wespentaille“ fand ich Seiten, die ich mir niemals hätte ausdenken können!

Dann gab ich noch „Insektensterben“ in die Suchmaschine ein...


Ich verwob die Suchergebnisse im wahrsten Sinn des Wortes und fotografierte das Ergebnis. Dann machte ich eine Kollage aus allem, stempelte, zeichnete, schrieb, webte weiter.


Das erste Blatt zeigt nur das wunderbare Papier der Wespen in seiner Feinheit, chaotischen Individualität, Brüchigkeit, Verletzlichkeit. Es trägt den Titel: „Die Wespen mussten dem Menschen weichen.“


Das zweite Blatt, die Kollage, trägt den Titel: „Die Wespen mussten dem Menschen weichen - aus den vier Rippen schuf er die Virtualität“.